Hillary Clintons eidesstattliche Aussage: Was wir über die Anhörung zu den Epstein-Akten wissen

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Die Anhörung war nicht das, was irgendjemand erwartet hatte. Am 26. Februar 2026 hielt die ehemalige First Lady Hillary Clinton eine nichtöffentliche Aussage vor dem Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses ab. Im Raum herrschte Spannung. James Comer, ein Republikaner, der die Anklage anführte, war dort. Das galt auch für andere Ausschussmitglieder. Die Atmosphäre war aufgeladen, nicht wegen der Offenheit, sondern weil sie fehlte.

Clinton und ihrem Ehemann Bill wurde mit Missachtung des Kongresses gedroht, wenn sie sich weigerten, zu erscheinen. Sie wollten Transparenz. Sie forderten eine öffentliche Anhörung. Das Komitee sagte nein. Es geschah also hinter verschlossenen Türen.

Die Verleugnung und der Widerspruch

Diese Aussage erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Epstein-Skandal verschärft. Millionen von Dokumentenseiten wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie zeichnen ein Bild der Verbindungen zu den Reichen und Mächtigen. Namen schweben im Text. Einflüsse kursieren in den Archiven. Inmitten dieser Situation bleibt Clinton ihrer Position treu.

Sie hat bestritten, Jeffrey Epstein jemals getroffen zu haben.

Aber die Aufzeichnung zeigt Komplexität. Sie hatte Interaktionen mit Ghislaine Maxwell. Maxwell war Epsteins Mitverschwörer. Die Grenze zwischen der Kenntnis einer Person und der Kenntnis ihrer Verbrechen ist oft fließend. Clinton zeichnete ihr deutlich in diesem Raum.

„Ich hatte keine Ahnung von ihren kriminellen Aktivitäten“, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede.

Sie fuhr fort und erklärte, sie könne sich nicht erinnern, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein. Sie betonte, dass sie nie mit seinem Flugzeug geflogen sei. Sie besuchte sein Inselheim nie. Sie betrat nie seine Büros.

Der Gegenangriff

Clinton hat sich nicht nur verteidigt. Sie griff den Prozess an. Sie stellte die Seriosität des Ausschusses in Frage. Wenn sie wirklich die Wahrheit über Epsteins Menschenhandelsverbrechen wollten, sollten sie sich den derzeitigen Präsidenten ansehen, argumentierte sie.

Zehntausende Male taucht Donald Trump in den Epstein-Akten auf. Das Komitee hat ihn jedoch nicht unter Eid gestellt. Stattdessen setzen sie auf Pressegaggles. Sie hören den Aussagen der Reporter zu. Clinton hielt dies für unzureichend.

„Wenn es diesem Komitee ernst damit ist, die Wahrheit über Epsteins Menschenhandelsverbrechen herauszufinden, würde es sich nicht auf Pressebanden verlassen, um Antworten von unserem derzeitigen Präsidenten [Donald Trump] zu seiner Beteiligung zu erhalten; es würde ihn direkt unter Eid darüber befragen, wie zehntausend Mal er in den Epstein-Akten auftaucht.“

Die Implikation ist direkt. Selektive Empörung. Doppelmoral. Warum die Clintons ins Visier nehmen, wenn die Archive auf etwas anderes hinweisen?

Was das für die Öffentlichkeit bedeutet

Da die Aussage unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt, bleiben viele Fragen offen. Wir haben keine Transkripte. Wir haben keine Aufnahmen. Wir haben Clintons Zusammenfassung und das Schweigen des Ausschusses zu ihren Behauptungen.

Die Freigabe von Millionen Dokumenten sollte Klarheit bringen. Stattdessen hat es mehr Lärm gebracht. Weitere Debatten. Mehr politische Manöver.

Clintons Aussage fügt einer Geschichte, die sich nicht vereinfachen lässt, eine weitere Ebene hinzu. Sie bestreitet das Treffen. Sie bestätigt die Verbindung zu Maxwell. Sie stellt den Fokus des Ausschusses in Frage.

Die Dateien bleiben geöffnet. Die Fragen bleiben. Und es bleibt der Öffentlichkeit überlassen, die Trümmer eines Skandals zu durchforsten, der offenbar nie wirklich enden wird.

Was passiert als nächstes? Niemand weiß es. Der Ausschuss hat sein Mandat. Clinton hat ihre Aussage. Die Wahrheit bleibt, wie so vieles in diesem Fall, schwer zu fassen.

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