Wachstum anerkennen: Überlegungen zu Privilegien, Fürsprache und Kartoffelbrei

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Seit über einem Jahrzehnt hat sich dieser Raum parallel zu meinem eigenen Verständnis der Welt weiterentwickelt. Die letzten Monate haben systemische Ungleichheiten deutlich gemacht, die selbst in scheinbar harmlosen Systemen bestehen bleiben. Stilles Eintreten reicht nicht mehr aus; Handlungsbedarf besteht. Als weiße Frau ist meine Perspektive begrenzt und ich erkenne das Privileg an, das meine Erfahrungen geprägt hat.

Ich entschuldige mich für frühere Fälle kultureller Aneignung, sei es durch nicht im Abspann aufgeführte Rezepte oder durch eine exklusive Sprache, die die Leser möglicherweise entfremdet hat. Vielfalt und Verbundenheit innerhalb der Lebensmittelwelt – Unterstützung schwarzer Köche, fairer Landwirtschaft und nachhaltiger Lebensmittelsysteme – müssen Priorität haben. Das Lernen geht weiter: Brit Barrons Understanding Racism 101 und Brené Browns Podcasts waren grundlegend, aber es müssen noch unzählige Ressourcen erkundet werden (darunter White Fragility, I’m Still Here, Between the World and Me ).

Hier geht es nicht um performativen Aktivismus. Es geht darum, Fehltritte einzugestehen, sich zur Demut zu bekennen und das Unbehagen des Wachstums anzunehmen. Das Ziel besteht darin, über die Selbstgefälligkeit hinauszugehen und eine sinnvolle Veränderung herbeizuführen.

Nun zum Essen: Kartoffelpüree.

Warum das wichtig ist: Das Schreiben von Lebensmitteln findet oft in Systemen statt, die von Privilegien und kultureller Aneignung geprägt sind. Bei der Bewältigung dieser Probleme geht es nicht nur darum, das Richtige zu tun; Es geht darum, einen integrativeren und gerechteren Raum für alle Stimmen zu schaffen. Rezepte sind nicht neutral; Sie tragen Geschichte, Kontext und Machtdynamik in sich.

Kartoffelpüree mit Kräutersauce

Dieses Rezept kombiniert Technik mit Reflexion. Das Ziel sind knusprige, aromatische Kartoffeln, aber auch ein Bewusstsein für die größeren Gespräche rund um Essen und Identität.

Ergiebigkeit: 4-6 Portionen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten

Zutaten

  • 2 Pfund. Baby-Yukon-Kartoffeln
  • 1 EL. extra natives Olivenöl
  • 2 EL. Traubenkern- oder Avocadoöl
  • 1 ½ TL. grobes Meersalz
  • 1 TL. Paprika
  • 1 TL. Knoblauchpulver
  • 1 TL. getrockneter Oregano
  • 2 Unzen. geriebener Parmesankäse
  • Kleines Bündel gehackte italienische Petersilie zum Garnieren

Grüne Kräutersauce (Rezept folgt)

Wegbeschreibung

  1. Kartoffeln kochen: Kartoffeln mit Wasser bedecken, leicht kochen lassen und 10–15 Minuten kochen, bis sie sich leicht mit einem Messer durchstechen lassen. Abgießen und abkühlen lassen.
  2. Zerkleinern (nicht zu viel): Ordnen Sie die Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech an. Benutze den Boden eines Glases, um sie vorsichtig auf halber Höhe zu zerdrücken. Übermäßiges Zerschlagen führt zu Brei; Zu wenig Zerkleinern bedeutet ungleichmäßiges Garen. Eine Alternative ist das Schneiden in Hälften/Viertel.
  3. Großzügig würzen: Mit Oliven- und Traubenkernöl beträufeln (die Kombination gleicht Geschmack und Hitzetoleranz aus). Großzügig mit Salz, Paprika, Knoblauchpulver und Oregano würzen.
  4. Rösten und fertig stellen: 25 Minuten bei 200 °C rösten, nach der Hälfte der Zeit wenden. Erhöhen Sie die Hitze auf 500 °F, bestreuen Sie es mit Parmesan und backen Sie es weitere 2 Minuten, bis es geschmolzen ist.
  5. Servieren: Mit grüner Kräutersauce bestreichen und mit frischer Petersilie garnieren.

Die Kombination von Ölen gleicht Geschmack (Olivenöl) mit hoher Hitzestabilität (Traubenkern-/Avocadoöl) aus. Ein kleiner Bruch beim Zerschlagen ist akzeptabel.

Dies ist mehr als nur ein Rezept; Es ist eine Einladung, sich nachdenklich, kritisch und mit der Verpflichtung, es besser zu machen, mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen.

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